Gute Verwaltung

Gute Verwaltung

Ohne eine gute Verwaltung kommt eine Stadt in der Bewältigung der vielen Aufgaben nicht voran. Mit der Wahl des/der Oberbürgermeisters/in bestimmen Sie die Leitung der städtischen Verwaltung mit ihren fast 7000 Beschäftigten. Als Oberbürgermeisterin möchte ich engagiert die Verwaltung führen, parteiübergreifend vermitteln, Prozesse moderieren und mich kümmern!

 

Ohne gutes Personal keine gute Verwaltung

Eine gute Verwaltung steht und fällt mit ihrem Personal und ihrer Leitung. Gutes Personal für die Kommunalverwaltung zu gewinnen, ist heute nicht einfach. Deshalb ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Klare Ziele und gute Vorgesetzte, die Anleitung und Rückendeckung geben, sind genauso elementar wie angemessene Löhne, gute Arbeitsbedingungen und ein zeitgemäßer digitalisierter Arbeitsplatz.


Verwaltung als Möglichmacherin

Ich weiß, dass in der Bonner Stadtverwaltung viele engagierte gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Mit diesen möchte ich gerne mit Teamgeist die Aufgaben plan- und kraftvoll anpacken. Ich werde zum Beschreiten neuer Wege ermuntern und hierzu Rückendeckung geben. Die Verwaltung soll sich so viel mehr als Partnerin der Bürgerinnen und Bürger und als „Möglichmacherin“ verstehen. Ich stehe für einen kooperativen Führungsstil und fördere und fordere eine hohe Eigenverantwortlichkeit der Bereiche. Ich bin mir aber bewusst, dass es gleichzeitig im Einzelfall genaues Hinsehen, meine Entscheidungskraft und Durchsetzungsstärke braucht.


Zielvereinbarung und Bürgerbeteiligung

Ich will mit der Verwaltung und dem Stadtrat zukunftsfähige und gemeinwohlorientierte Ziele für alle Bonner Politikfelder erarbeiten und sie anschließend in klar definierten Einzelmaßnahmen präzise geplant und seriös finanziert realisieren. Dabei ist transparente Kommunikation sowie die rechtzeitige und angemessene Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich. Hier besteht erheblicher Verbesserungsbedarf.

 
Solide Finanzen

Alles Handeln bedarf einer soliden Finanzierung. Die Haushaltssituation ist dabei von vielen Faktoren abhängig und nur einige stehen im Gestaltungsspielraum der Kommune. Wie die Situation sich nach der Corona-Krise darstellt, ist noch unsicher. Grundsätzlich sind die Kommunen in NRW unterfinanziert und nicht nur Bonn ist überschuldet. Zu viele Aufgaben wurden in der Vergangenheit den Kommunen übertragen ohne eine ausreichende Gegenfinanzierung. So ärgerlich das ist, umso wichtiger ist es, von den umfangreichen Förderprogrammen auf Landes- und Bundesebene zu profitieren und so die eigene finanzielle Belastung zu senken. Bonn profitiert bisher nur vollkommen unzureichend von Förderprogrammen. Wir müssen hier strategischer vorgehen und Projekte so weit planen, dass sie „Fördermittelreife“ erlangen, damit Bonn künftig viel mehr profitieren kann.

Wir brauchen eine aktive, regional vernetzte Standortpolitik um die Einnahmenseite zu verbessern. Es dürfen nicht weiter durch Wegzug große Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen.

Der Podcast zum Thema

Listen to "Gespräch #3: Verwaltung (mit Isabell-Lisberg Haag)" on Spreaker.

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